Das Fertighaus hat zu Recht seine Marktstellung erobert
Im Bereich des Hausbaus hat sich in den vergangenen Jahrzehnten ein überall spürbarer und deutlich sichtbarer Wandel vollzogen. Wurden in früheren Zeiten Häuser praktisch ausschließlich massiv und somit Stein auf Stein gebaut, hat das Fertighaus inzwischen einen weitaus größeren Anteil an den Neubauten. Für den Siegeszug dieser besonders effizienten Art des Bauens gibt es viele Gründe, die immer mehr Bauherren überzeugen.

Ein Fertighaus ist in Rekordzeit bereit für den Einzug

Vor allem der große Zeitvorteil, den ein Fertighaus gegenüber konventionell errichteten Häusern bietet, zählt zu den überzeugendsten Argumenten für den Fertigbau. Es dauert in der Regel mehrere Monate, bis ein Haus gemauert ist und die Zwischendecken betoniert sind. Anschließend müssen Fenster und Türen eingesetzt und der Außenputz aufgebracht werden. Natürlich ist zudem eine Eindeckung des Dachs erforderlich. All das zieht sich eine Weile hin, und gerade in der kalten Jahreszeit kann schlechtes Wetter immer wieder zu massiven Behinderungen des Baufortschritts führen. Ganz anders beim Fertighaus: Hier werden die einzelnen Teile komplett im Werk vormontiert und auf der Baustelle nur noch zusammengefügt. So entsteht auf der zuvor gegossenen Bodenplatte in nur ein oder zwei Tagen ein komplettes Haus mit einer geschlossenen Hülle, die den weiteren Baufortschritt unabhängig von Witterungseinflüssen macht.

Für Bauherren ist es immer wieder ein unvergleichliches und absolut faszinierendes Erlebnis: Wo am morgen noch nichts vom Haus zu sehen war, stehen am Abend alle Wände, und sogar der Dachstuhl ist schon da. So etwas funktioniert nur mit einem Fertighaus, das in Rekordzeit fertiggestellt wird. Schon unmittelbar nach dem Aufstellen der äußeren Gebäudehülle mit Wänden und Dach kann der Innenausbau beginnen. Häufig sind Gipskarton- oder Gipsfaserplatten bereits vom Hersteller angebracht worden, selbst Teile der Elektro- und Sanitärinstallation werden oft bereits im Werk erledigt. So kommt es, dass die Restarbeiten, die auf Wunsch auch in Eigenleistung erbracht werden können, schnell von der Hand gehen.

Neben dem Zeitfaktor spricht auch die große Vielfalt für ein Fertighaus. Die Hersteller haben zahlreiche Haustypen in allen erdenklichen Größen und Stilen im Angebot, viele auch beinhalten beispielsweise auch die passende Fertiggaragen. Individuelle Änderungen des Grundrisses sind an vielen Stellen möglich. Dadurch, dass die Vorplanung bereits erledigt ist und es auch schon die kompletten statischen Berechnungen für das Haus gibt, muss der Bauherr für sein Fertighaus keinen eigenen Architekten mehr beschäftigen. Auch auf diese Weise lässt sich mit der Entscheidung fürs Fertighaus noch einmal richtig viel Geld sparen.